ManaMail

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für ManaMail

Stand: 24. September 2026


§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Jonas Merlin Koschate (im Folgenden „Anbieter") und dem Nutzer (im Folgenden „Kunde") über die Nutzung der Software „ManaMail" (im Folgenden „Plugin") sowie aller zugehörigen Dienste, insbesondere der vom Anbieter bereitgestellten Server- und KI-Infrastruktur („Proxy").

(2) Kunde im Sinne dieser AGB ist sowohl der Verbraucher (§ 13 BGB) als auch der Unternehmer (§ 14 BGB). Bei Bestellung im Rahmen einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit ist der Kunde verpflichtet, dies bei der Bestellung anzugeben. Ohne ausdrückliche Angabe gilt der Kunde als Verbraucher.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis abweichender Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringt.

(4) Die Nutzung des Plugins ist ausschließlich Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind.

(5) Vertragssprache ist Deutsch. Maßgeblich ist die deutsche Sprachfassung dieser AGB; etwaige Übersetzungen dienen ausschließlich der Information.


§ 2 Anbieter (Impressum)

Vertragspartner und Anbieter des Plugins ist:

Jonas Merlin Koschate
Karl-Kunger-Straße 57
12435 Berlin
Deutschland

E-Mail: support@manamail.io

Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG. Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.


§ 3 Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden das Plugin „ManaMail" als Browser-Erweiterung für Google Chrome zur Verfügung. Das Plugin bietet Funktionen zur automatisierten Verarbeitung von E-Mail-Inhalten, Kalendereinträgen und weiteren Texten unter Einsatz künstlicher Intelligenz (im Folgenden „KI").

(2) Der konkrete Leistungsumfang, die verfügbaren Funktionen sowie etwaige Nutzungsgrenzen (z. B. Guthaben) ergeben sich aus der bei Vertragsschluss aktuellen Produktbeschreibung im Plugin, auf der Website des Anbieters und im Chrome Web Store. Zum Schutz vor Missbrauch kann der Anbieter außerdem die Zahl der Aufrufe je Tag begrenzen; diese Grenzen liegen deutlich über einer üblichen Nutzung.

(3) Zur Erbringung der KI-Funktionen greift das Plugin über den Proxy des Anbieters auf externe KI-Anbieter (derzeit OpenAI, L.L.C. und Groq, Inc.) zurück. Der Kunde muss keinen eigenen API-Zugang zu diesen Anbietern besitzen.

(4) Der Anbieter darf das Plugin während der Vertragslaufzeit ändern, insbesondere
a) die eingesetzten KI-Modelle und Drittanbieter wechseln,
b) den Funktionsumfang erweitern oder anpassen,
c) einzelne Funktionen einstellen,
wenn dafür ein triftiger Grund besteht (z. B. technische Weiterentwicklung, Wegfall oder Änderung eines Drittanbieters, Sicherheit, geänderte Rechtslage), dem Kunden dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen und der Anbieter ihn klar und verständlich über die Änderung informiert. Beeinträchtigt eine Änderung den Zugang zum Plugin oder seine Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, informiert der Anbieter den Kunden rechtzeitig vorher in Textform über Merkmale und Zeitpunkt der Änderung sowie über sein Kündigungsrecht. Der Kunde kann den Vertrag dann innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Information bzw. – falls später – nach der Änderung unentgeltlich kündigen (§ 327r BGB).

(5) Ein Anspruch auf Verwendung eines bestimmten KI-Modells, Anbieters oder einer bestimmten Modellversion besteht nicht.

(6) Das Plugin wird als Standardsoftware bereitgestellt. Ein Anspruch auf Anpassung an individuelle Anforderungen oder auf bestimmte Weiterentwicklungen besteht nicht. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln bleiben unberührt.

(7) Beta- und Testfunktionen: Der Anbieter kann einzelne Funktionen als „Beta" oder ähnlich gekennzeichnet zur Verfügung stellen. Die Kennzeichnung weist darauf hin, dass die Funktion noch erprobt wird, häufiger Fehler aufweisen und sich ändern kann. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bleiben unberührt. Gegenüber Unternehmern ist die Gewährleistung für Beta-Funktionen ausgeschlossen; die Haftung richtet sich nach § 14.


§ 4 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung des Plugins und der Tarife im Plugin, auf der Website und im Chrome Web Store stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.

(2) Durch das Auswählen eines Tarifs und Anklicken des Bestell-Buttons („kostenpflichtig bestellen" oder gleichbedeutend) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab.

(3) Der Anbieter nimmt das Angebot durch Zusendung einer Bestellbestätigung in Textform oder durch Freischaltung der bestellten Leistung an. Erst mit dieser Annahme kommt der Vertrag zustande.

(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Der Kunde erhält die AGB spätestens mit der Bestellbestätigung in Textform.

(5) Google Inc. bzw. Google Ireland Ltd. wird durch den Download aus dem Chrome Web Store nicht Vertragspartner. Vertragspartner ist ausschließlich der Anbieter.

(6) Der Anbieter behält sich vor, den Vertragsabschluss oder die Freischaltung ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere bei begründetem Verdacht auf missbräuchliche Nutzung, unrichtige Angaben, wiederholte Rückbuchungen oder Verletzungen dieser AGB in der Vergangenheit.


§ 5 Preise, Zahlung, Kleinunternehmerregelung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Plugin bzw. auf der Website ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise ohne Ausweis der Umsatzsteuer gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung).

(2) Kostenpflichtige Tarife werden als Monatsabonnement angeboten. Das Abonnement verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat, wenn es nicht zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode gekündigt wird. Der Kunde kann jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Der Anbieter kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende einer Abrechnungsperiode kündigen.

(3) Die Zahlung erfolgt über den im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsdienstleister (derzeit Stripe) und die dort verfügbaren Zahlungsarten. Es gelten zusätzlich die jeweiligen Bedingungen der Zahlungsdienstleister.

(4) Rechnungen werden ausschließlich in elektronischer Form (PDF per E-Mail oder Download im Nutzerkonto) bereitgestellt. Der Kunde erklärt sich mit dem elektronischen Rechnungsversand einverstanden.

(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Plugin bis zur vollständigen Zahlung zu sperren. Weitergehende gesetzliche Ansprüche, insbesondere auf Verzugszinsen und Mahnkosten, bleiben unberührt. Gegenüber Verbrauchern beträgt der gesetzliche Verzugszins 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, gegenüber Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

(6) Für jede vom Kunden zu vertretende Rücklastschrift (z. B. mangels Deckung) hat der Kunde die dem Anbieter dadurch tatsächlich entstandenen Kosten, insbesondere Bankgebühren, zu erstatten.

(7) Preisänderungen: Preise für laufende Abonnements ändert der Anbieter nur mit Zustimmung des Kunden. Er teilt eine geplante Änderung mindestens sechs (6) Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit und bittet um Zustimmung (z. B. per Klick im Plugin). Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Stimmt der Kunde nicht zu, läuft der Vertrag zum bisherigen Preis weiter; der Anbieter kann ihn dann nach Abs. 2 ordentlich kündigen. Preissenkungen gibt der Anbieter ohne Zustimmung weiter.

(8) Keine Rückerstattung bei Kündigung durch den Kunden: Kündigt der Kunde ordentlich, werden bereits gezahlte Entgelte für die laufende Abrechnungsperiode nicht (auch nicht anteilig) erstattet; der Tarif bleibt bis zu ihrem Ende nutzbar. Das Widerrufsrecht des Verbrauchers nach § 7 bleibt unberührt.

(9) Aufrechnung und Zurückbehaltung (nur Unternehmer): Gegenüber Ansprüchen des Anbieters darf der unternehmerische Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.


§ 5a Guthaben (Mana) und Zusatzpakete

(1) Die KI-Funktionen des Plugins werden über ein Nutzungsguthaben abgerechnet. Das Guthaben wird im Plugin und in der Kommunikation des Anbieters als Mana bezeichnet; beide Begriffe meinen dasselbe. Wie viel Guthaben eine Funktion verbraucht und wie viel Guthaben ein Tarif enthält, ist im Plugin angegeben.

(2) Monatliches Kontingent: Das im Tarif enthaltene Guthaben wird zu Beginn jeder Abrechnungsperiode neu bereitgestellt. Nicht verbrauchtes Guthaben aus dem Kontingent verfällt mit dem Ende der Abrechnungsperiode; es wird nicht in die nächste Periode übertragen.

(3) Zusatzpakete: Kunden mit einem kostenpflichtigen Tarif können zusätzliches Nutzungskontingent („Zusatzpakete") erwerben, höchstens zwei je Abrechnungsperiode. Jedes Zusatzpaket gilt 30 Tage ab dem Kauf. Das Ablaufdatum wird vor dem Kauf angezeigt.

(4) Reihenfolge des Verbrauchs: Guthaben wird in der Reihenfolge seines Ablaufs verbraucht – zuerst das Guthaben, das am frühesten verfällt.

(5) Nach Ende des Tarifs: Endet der kostenpflichtige Tarif, bleibt nicht verbrauchtes Guthaben aus Zusatzpaketen bis zu seinem Ablaufdatum nutzbar, und zwar für die Funktionen des kostenlosen Tarifs.

(6) Erstattung: Ein Zusatzpaket, von dem noch kein Guthaben verbraucht wurde, erstattet der Anbieter bis zu seinem Ablaufdatum auf Anfrage vollständig (z. B. per Nachricht an support@manamail.io). Wurden in derselben Abrechnungsperiode zwei Zusatzpakete gekauft, wird das zuerst gekaufte nur zusammen mit dem später gekauften erstattet. Kündigt der Anbieter den Vertrag ordentlich (§ 5 Abs. 2) oder aus einem Grund, den der Kunde nicht zu vertreten hat, erstattet er den Preis für nicht verbrauchtes Guthaben aus Zusatzpaketen anteilig. Im Übrigen ist Guthaben kein Zahlungsmittel, nicht übertragbar und wird nicht ausgezahlt. Das Widerrufsrecht des Verbrauchers nach § 7 bleibt unberührt.

(7) Geschenktes Guthaben: Guthaben, das der Anbieter ohne Entgelt gutschreibt (z. B. als Dankeschön für das Newsletter-Abonnement), verfällt nicht mit dem Ende der Abrechnungsperiode. Es bleibt auch nach Abmeldung vom Newsletter oder nach Ende eines kostenpflichtigen Tarifs bis zur Löschung des Kontos erhalten. Nach Abs. 4 wird es nach allem Guthaben verbraucht, das ein Ablaufdatum hat.

(8) Kostenloses Guthaben: Guthaben, das der Anbieter ohne Entgelt gewährt (z. B. im kostenlosen Tarif oder als Dankeschön für die Anmeldung zum Newsletter), ist eine freiwillige Leistung. Ein Anspruch darauf besteht nicht; der Anbieter kann Umfang und Bedingungen künftiger Gutschriften jederzeit ändern oder sie einstellen.


§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Die Laufzeit richtet sich nach dem gewählten Tarif (§ 5 Abs. 2).

(2) Kündigungen können in Textform (z. B. per E-Mail an support@manamail.io) oder – sofern angeboten – über die entsprechende Funktion im Nutzerkonto erklärt werden. Verbrauchern steht zusätzlich der Kündigungsbutton gemäß § 312k BGB zur Verfügung.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei
a) erheblichem Verstoß gegen § 8 oder § 9 dieser AGB,
b) Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen trotz Mahnung oder wiederholten Rücklastschriften,
c) missbräuchlicher Nutzung der KI-Funktionen im Sinne von § 9 Abs. 2,
d) Umgehung technischer Nutzungsgrenzen (insbesondere Guthaben-/Rate-Limits),
e) Sperrung, Abschaltung oder wesentlicher Änderung der genutzten KI-Dienste (OpenAI, Groq), wenn eine gleichwertige Ersatzlösung nicht mit zumutbarem Aufwand verfügbar ist.

(4) Kündigt der Anbieter außerordentlich aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund, erstattet er im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit nach dem Vertragsende anteilig, soweit er nicht mit eigenen Schadensersatzansprüchen aufrechnet. Schadensersatzansprüche des Anbieters bleiben unberührt.

(5) Endet ein kostenpflichtiger Tarif, kann der Kunde das Plugin im kostenlosen Tarif weiter nutzen; sein Konto bleibt bestehen. Das Konto wird gelöscht, sobald der Kunde dies verlangt (Nachricht an support@manamail.io), soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen; Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung. Erkannte Inhalte (Aufgaben, Protokolle, Meeting-Transkripte) speichert das Plugin ausschließlich lokal im Browser des Kunden; sie bleiben dort, bis der Kunde sie entfernt oder das Plugin deinstalliert.


§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Jonas Merlin Koschate
Karl-Kunger-Straße 57
12435 Berlin
E-Mail: support@manamail.io

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Hinweis: Der Anbieter beginnt mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist nur, wenn der Kunde dies im Bestellprozess ausdrücklich verlangt hat. Ohne dieses Verlangen erfolgt die Freischaltung erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.

Berechnung des Wertersatzes: Der Gesamtumfang der vertraglich vorgesehenen Leistung ist das Mana-Kontingent der Abrechnungsperiode (Starter 500 Mana, Smart 2.000 Mana), bei einem Zusatzpaket dessen Umfang (§ 5a). Als bereits erbrachte Leistung gilt das bis zum Zugang der Widerrufserklärung verbrauchte Mana. Der Wertersatz beträgt danach: verbrauchtes Mana, geteilt durch den Gesamtumfang, multipliziert mit dem gezahlten Preis. Wurde kein Mana verbraucht, entsteht kein Wertersatz; der Kunde erhält den vollen Betrag zurück. Verbraucht wird zuerst das Kontingent der Abrechnungsperiode, danach Guthaben aus Zusatzpaketen. Der Anbieter rechnet nach dem Verbrauch und nicht nach der Zeit, weil die vertragliche Leistung nicht gleichmäßig über die Laufzeit erbracht wird, sondern in dem Umfang, in dem der Kunde Mana einsetzt.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden es zurück.)

An
Jonas Merlin Koschate
Karl-Kunger-Straße 57
12435 Berlin
E-Mail: support@manamail.io

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Bestellt am (*)/erhalten am (*):
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
Datum:

(*) Unzutreffendes streichen.


§ 8 Nutzungsrechte und Lizenz

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Laufzeit des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares und in den Grenzen dieser AGB widerrufliches Recht ein, das Plugin gemäß dieser AGB zu nutzen.

(2) Nicht gestattet sind insbesondere:
a) die Weitergabe, der Wiederverkauf, die Vermietung, das Verleihen, Sublizenzieren oder das sonstige entgeltliche oder unentgeltliche Überlassen des Plugins oder von Zugangsdaten an Dritte,
b) die gleichzeitige Nutzung eines einzelnen Nutzerzugangs durch mehr als eine Person,
c) das Reverse Engineering, Dekompilieren, Disassemblieren oder anderweitige Rückführung des Plugins in eine allgemein lesbare Form, sofern dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist (§ 69e UrhG),
d) das Umgehen technischer Schutzmaßnahmen, Nutzungsgrenzen oder Rate-Limits,
e) die Nutzung durch automatisierte Skripte, Bots, Scraper oder vergleichbare Werkzeuge, die über den bestimmungsgemäßen Gebrauch hinausgehen,
f) die Nutzung zum Aufbau eines konkurrierenden Produkts oder zur Extraktion von Trainingsdaten für eigene oder fremde KI-Modelle,
g) das Entfernen, Verändern oder Verdecken von Copyright-Hinweisen, Marken oder sonstigen Kennzeichen.

(3) Sämtliche Rechte am Plugin, am Quellcode, an Marken, Logos, Icons, grafischen Elementen und sonstigen Kennzeichen verbleiben beim Anbieter oder dessen Lizenzgebern. Dem Kunden werden ausschließlich die in dieser Klausel genannten Nutzungsrechte eingeräumt; im Übrigen werden keine ausdrücklichen oder stillschweigenden Rechte an geistigem Eigentum übertragen.

(4) Bei Verstoß gegen Absatz 2 ist der Anbieter berechtigt, den Zugang ohne vorherige Ankündigung sofort zu sperren und den Vertrag außerordentlich zu kündigen. § 6 Abs. 4 gilt entsprechend. Ansprüche auf Unterlassung bleiben unberührt.

(5) Nutzerinhalte: Der Kunde behält alle Rechte an den von ihm in das Plugin eingegebenen oder durch das Plugin verarbeiteten Inhalten. Der Kunde räumt dem Anbieter jedoch das einfache, weltweite, unentgeltliche und für die Dauer der Verarbeitung befristete Recht ein, diese Inhalte ausschließlich zum Zweck der Vertragserfüllung (insbesondere zur technischen Übermittlung an die KI-Anbieter und zur Ausgabe der Ergebnisse) zu vervielfältigen, zu übertragen und zu speichern.


§ 9 Pflichten des Kunden, verbotene Nutzung, Freistellung

(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor Zugriff Dritter zu schützen. Erlangt der Kunde Kenntnis von einem Missbrauch, hat er den Anbieter unverzüglich zu informieren. Für Handlungen, die über seinen Zugang vorgenommen werden, haftet der Kunde, soweit er deren Missbrauch zu vertreten hat.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, das Plugin nicht für folgende Zwecke einzusetzen:
a) Versand unerwünschter Massen-E-Mails (Spam), Kettenbriefe oder Phishing,
b) Verarbeitung von Inhalten, die gegen geltendes Recht verstoßen (insbesondere beleidigende, verleumderische, gewaltverherrlichende, jugendgefährdende, urheberrechtsverletzende, markenrechtsverletzende, wettbewerbsrechtswidrige oder pornografische Inhalte),
c) Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO (z. B. Gesundheitsdaten, biometrische Daten, Angaben zur ethnischen Herkunft, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen, sexuelle Orientierung), sofern nicht eine gesonderte schriftliche Vereinbarung mit dem Anbieter besteht,
d) Verarbeitung von Daten, die dem Berufsgeheimnis unterliegen (z. B. Mandats- oder Patientengeheimnis, § 203 StGB), ohne ausdrückliche, gesonderte Vereinbarung,
e) Verarbeitung von Zahlungsdaten, Bankverbindungen, Passwörtern, API-Schlüsseln, TAN, Kryptowallet-Seeds oder vergleichbaren Zugangs- und Sicherheitsdaten,
f) Automatisierte Angriffe, Penetrationstests, Belastungstests oder Sicherheitsforschung gegen den Anbieter oder Drittsysteme ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters,
g) Verarbeitung von Inhalten, die gegen die Nutzungsbedingungen der eingesetzten KI-Anbieter (OpenAI, Groq) verstoßen,
h) Nutzungen, die nach dem EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) als verboten eingestuft sind (Art. 5 AI Act), insbesondere Social Scoring, manipulative Techniken, biometrische Fernidentifizierung ohne Rechtsgrundlage,
i) Umgehung von Nutzungsgrenzen durch Anlage mehrerer Konten oder Nutzung technischer Hilfsmittel,
j) das Aufzeichnen oder Transkribieren von Gesprächen (insbesondere Meetings) ohne vorherige Information und Einwilligung aller Beteiligten; das heimliche Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist nach § 201 StGB strafbar.

(3) Verantwortlichkeit für Inhalte und Compliance: Der Kunde ist allein verantwortlich für alle in das Plugin eingegebenen Inhalte sowie für deren rechtmäßige Verarbeitung. Der Kunde stellt insbesondere sicher, dass er zur Verarbeitung der Daten Dritter berechtigt ist und alle erforderlichen Einwilligungen, Informationen und Rechtsgrundlagen vorliegen. Vor jeder Meeting-Aufnahme informiert der Kunde alle Teilnehmenden über die Aufnahme sowie deren Transkription und KI-Auswertung und holt ihre Einwilligung ein; das Plugin fordert ihn vor der ersten Aufnahme ausdrücklich zu dieser Bestätigung auf.

(4) Freistellung: Verletzt der Kunde schuldhaft diese AGB oder Rechte Dritter, insbesondere durch die von ihm eingegebenen oder verarbeiteten Inhalte, stellt er den Anbieter von den daraus folgenden Ansprüchen Dritter frei. Die Freistellung umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung (Anwalts- und Gerichtskosten in gesetzlicher Höhe). Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich über eine Inanspruchnahme und gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Anbieters bleiben unberührt.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, bei begründetem Verdacht eines Verstoßes gegen Absatz 2 den Zugang zum Plugin ohne vorherige Ankündigung vorübergehend zu sperren und die Vorwürfe zu prüfen. Bestätigt sich der Verdacht, kann der Anbieter den Vertrag außerordentlich kündigen; § 6 Abs. 4 gilt entsprechend.

(6) Kunden im geschäftlichen Verkehr versichern, dass die Nutzung im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit erfolgt. Der Kunde trägt die Beweislast dafür, dass er entgegen seiner Angabe bei Vertragsschluss als Verbraucher gehandelt hat.


§ 10 KI-Ausgaben – Keine Gewähr, keine Beratung, keine automatisierte Entscheidung

(1) Das Plugin erzeugt Ausgaben unter Einsatz von KI-Modellen Dritter. Es ist ein Assistenzsystem: Seine Ergebnisse sind Vorschläge und können – wie bei jeder generativen KI – fehlerhaft, unvollständig, veraltet oder irreführend sein („Halluzinationen"). Geschuldet ist ein Assistenzsystem, das dem üblichen Stand vergleichbarer KI-Assistenten entspricht, nicht die Fehlerfreiheit jedes einzelnen Ergebnisses.

(2) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für
a) die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Nichtverletzung von Rechten Dritter, Rechtmäßigkeit, Verständlichkeit oder Qualität der KI-Ausgaben,
b) die Eignung der KI-Ausgaben für einen bestimmten Zweck des Kunden,
c) Termine, Fristen, Beträge, Namen, Adressen, Vertragsdetails oder sonstige Datenpunkte, die aus E-Mails, Kalendereinträgen oder anderen Texten extrahiert wurden,
d) automatisch erzeugte E-Mail-Antworten, Zusammenfassungen, Übersetzungen, Klassifizierungen oder Handlungsempfehlungen,
e) die Erzeugung stets identischer Ausgaben bei identischen Eingaben (KI-Modelle arbeiten in der Regel nicht-deterministisch).

(3) Prüfpflicht des Kunden: Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche KI-Ausgaben vor deren Verwendung – insbesondere vor Versand, Weitergabe an Dritte, Übernahme in geschäftliche Kommunikation oder rechtsgeschäftlicher Nutzung – eigenverantwortlich und sorgfältig auf Richtigkeit, Vollständigkeit und rechtliche Zulässigkeit zu prüfen. Der Kunde entscheidet allein und in eigener Verantwortung, ob und in welcher Form er KI-Ausgaben übernimmt.

(4) Haftung für KI-bedingte Schäden: Für Schäden aus der Verwendung von KI-Ausgaben – etwa weil Termine, Fristen oder Beträge falsch erkannt oder Antworten unpassend formuliert wurden – haftet der Anbieter nur nach § 14. Hat der Kunde eine KI-Ausgabe entgegen Abs. 3 ungeprüft verwendet, ist ihm dies als Mitverschulden anzurechnen (§ 254 BGB).

(5) Keine Fachberatung: Das Plugin ersetzt keine rechtliche, steuerliche, medizinische, psychologische, finanzielle oder sonstige fachliche Beratung. KI-generierte Inhalte stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung, medizinische Beratung, Finanzberatung oder verbindliche fachliche Auskunft dar. Der Anbieter erbringt ausdrücklich keine derartigen Beratungsleistungen.

(6) Keine automatisierte Entscheidung im Sinne Art. 22 DSGVO: Das Plugin ist als Assistenzsystem konzipiert. Sämtliche Ausgaben dienen ausschließlich der Vorbereitung menschlicher Entscheidungen. Der Kunde stellt sicher, dass keine ausschließlich auf automatisierter Verarbeitung beruhenden Entscheidungen im Sinne Art. 22 DSGVO getroffen werden. Wird das Plugin dennoch entgegen dieser Zweckbestimmung eingesetzt, trägt der Kunde die alleinige Verantwortung.

(7) Kein Anspruch auf bestimmte Qualität: Die Qualität von KI-Ausgaben kann sich durch Modellwechsel, Modellupdates oder Änderungen bei Drittanbietern jederzeit ändern. Ein Anspruch auf eine bestimmte Qualitätsstufe besteht nicht.


§ 11 Datenverarbeitung und Übermittlung an KI-Anbieter

(1) Zur Erbringung der KI-Funktionen werden vom Kunden eingegebene oder ausgewählte Inhalte (z. B. E-Mail-Texte, Kalenderdaten, Notizen) über den Proxy des Anbieters an externe KI-Anbieter (derzeit OpenAI, L.L.C., USA, und Groq, Inc., USA) übermittelt und dort verarbeitet.

(2) Die Übermittlung in die USA erfolgt für OpenAI auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10. Juli 2023), für Groq auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO, die Bestandteil des Auftragsverarbeitungsvertrags mit Groq sind. Für OpenAI gelten ergänzend – und für den Fall eines Wegfalls des Angemessenheitsbeschlusses – ebenfalls Standardvertragsklauseln.

(3) Nach den derzeitigen Zusicherungen der genannten KI-Anbieter werden über deren API übermittelte Inhalte nicht zum Training der KI-Modelle verwendet. Der Anbieter kann jedoch keine über die eigenen Verpflichtungen hinausgehende Gewähr für das Verhalten der Drittanbieter übernehmen. Ändern sich diese Zusicherungen, wird der Anbieter den Kunden in geeigneter Weise informieren.

(4) Nähere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die separate Datenschutzerklärung unter https://manamail.io/datenschutz.

(5) Auftragsverarbeitung bei unternehmerischer Nutzung: Nutzt der Kunde das Plugin als Unternehmer und werden dabei personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, ist zwischen dem Kunden (als Verantwortlicher) und dem Anbieter (als Auftragsverarbeiter) grundsätzlich ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen. Der Kunde kann einen entsprechenden Mustervertrag beim Anbieter unter support@manamail.io anfordern. Der Kunde ist selbst verpflichtet, das Erfordernis eines solchen Vertrags zu prüfen und ihn ggf. anzufordern; bis zum Abschluss eines solchen Vertrags nutzt der Kunde das Plugin auf eigenes Risiko.

(6) Der Kunde ist verpflichtet, seinerseits alle datenschutzrechtlichen Verpflichtungen gegenüber Personen einzuhalten, deren Daten er in das Plugin eingibt (insbesondere Informationspflichten nach Art. 13, 14 DSGVO, Rechtsgrundlagen, Zweckbindung, Datenminimierung, Aufbewahrungsfristen).

(7) Nutzungsdaten: Der Anbieter verarbeitet technisch erforderliche Metadaten (z. B. Fehlerprotokolle, Zähler der Aufrufe je Tag) zur Fehleranalyse sowie zur Erkennung und Begrenzung von Missbrauch. Für Statistik und Weiterentwicklung verwendet er nur anonymisierte Daten, die keinen Rückschluss auf einzelne Nutzer oder Inhalte zulassen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.


§ 12 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter ist bemüht, das Plugin und den Proxy mit möglichst hoher Verfügbarkeit bereitzustellen. Eine bestimmte Verfügbarkeit, ununterbrochene Nutzbarkeit oder eine bestimmte Antwortzeit wird ausdrücklich nicht zugesichert und nicht geschuldet.

(2) Der Anbieter behält sich vor, das Plugin zu Wartungszwecken vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt verfügbar zu machen. Geplante Wartungsarbeiten wird der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Nutzungszeiten durchführen.

(3) Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Ausfälle des Internets, des Chrome Web Store oder beim Internetzugang des Kunden) hat der Anbieter nicht zu vertreten. Fallen eingesetzte KI-Anbieter (insbesondere OpenAI und Groq) aus oder ändern sie ihre Bedingungen oder Preise, bemüht sich der Anbieter, betroffene Funktionen zeitnah durch alternative Anbieter oder Modelle zu ersetzen.

(4) Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bei Ausfällen bleiben unberührt. Gegenüber Unternehmern gilt: Ein Anspruch auf Erstattung oder Minderung besteht nicht für Ausfälle von insgesamt weniger als 48 Stunden pro Kalendermonat; bei längeren, vom Anbieter zu vertretenden Ausfällen erhält der Unternehmer auf Anfrage in Textform eine zeitanteilige Erstattung oder Gutschrift; weitergehende Ansprüche richten sich nach § 14.


§ 13 Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, sofern in diesen AGB nichts Abweichendes bestimmt ist. Insbesondere gelten die Vorschriften der §§ 327 ff. BGB (digitale Produkte) für Verbraucher.

(2) Ein Mangel liegt nicht vor, wenn
a) der Kunde die vertraglich vorausgesetzte Systemumgebung (aktuelle Version von Google Chrome, aktive Internetverbindung, unterstützte Betriebssysteme) nicht bereitstellt,
b) die Beeinträchtigung auf Änderungen zurückzuführen ist, die der Kunde selbst oder von ihm beauftragte Dritte am Plugin, an dessen Konfiguration oder an der Systemumgebung vorgenommen haben,
c) ein einzelnes KI-Ergebnis fehlerhaft ist, das Plugin im Übrigen aber der in § 10 Abs. 1 beschriebenen Beschaffenheit entspricht.

(3) Verjährung gegenüber Unternehmern: Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche zwölf (12) Monate ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht in Fällen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, arglistiger Mangelverschweigung oder Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

(4) Rügepflicht (nur Unternehmer): Unternehmer haben offensichtliche Mängel innerhalb von zwei (2) Wochen ab Zurverfügungstellung des Plugins bzw. der jeweiligen Funktion in Textform zu rügen; andernfalls sind Gewährleistungsansprüche wegen dieser Mängel ausgeschlossen. § 377 HGB bleibt im Übrigen unberührt.


§ 14 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt
a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
b) für die schuldhafte Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
c) nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
d) im Umfang einer vom Anbieter ausdrücklich in Textform übernommenen Garantie oder eines übernommenen Beschaffungsrisikos.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

(4) Betragsmäßige Haftungsobergrenze gegenüber Unternehmern: Die Haftung des Anbieters gegenüber Unternehmern für sämtliche Schäden pro Vertragsjahr ist – außer in den Fällen des Absatzes 1 – auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den zwölf (12) Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis an den Anbieter gezahlt hat, höchstens jedoch auf 1.000,00 Euro. Bei Verträgen, die zum Zeitpunkt des Schadens noch keine 12 Monate bestanden haben, wird die Deckelung auf Grundlage des bis dahin gezahlten Betrags ermittelt.

(5) Ausgeschlossene Schadensarten: Soweit die Haftung des Anbieters nach den vorstehenden Absätzen beschränkt oder ausgeschlossen ist, gilt dies insbesondere auch für die Haftung wegen entgangenen Gewinns, ausgebliebener Einsparungen, mittelbarer Schäden, Folgeschäden, Reputationsschäden, Schäden durch Betriebsunterbrechung, Datenverlust oder Datenwiederherstellungskosten. Diese Beschränkungen gelten nicht in den Fällen des Absatzes 1.

(6) Datensicherung: Für Datenverluste haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem ein Schaden auch bei ordnungsgemäßer, dem Stand der Technik entsprechender Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Der Kunde ist verpflichtet, für regelmäßige Sicherungen seiner Daten selbst Sorge zu tragen.

(7) Ausschlussfrist (nur Unternehmer): Schadensersatzansprüche eines unternehmerischen Kunden müssen innerhalb von sechs (6) Monaten nach Kenntnis des Schadens und der schadensverursachenden Umstände, spätestens jedoch innerhalb von zwölf (12) Monaten nach dem schadensauslösenden Ereignis, in Textform gegenüber dem Anbieter geltend gemacht werden; andernfalls sind sie ausgeschlossen. Absatz 1 bleibt unberührt.

(8) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten sinngemäß auch zugunsten der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(9) Für KI-Ausgaben gilt ergänzend § 10 Abs. 3 und 4.

(10) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.


§ 15 Höhere Gewalt

(1) Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Ausfälle, die durch höhere Gewalt oder durch andere Ereignisse verursacht werden, die er nicht zu vertreten hat und die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen. Dazu zählen insbesondere Streiks, Aussperrungen, behördliche oder gerichtliche Anordnungen, Embargos, Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, terroristische Angriffe, Cyberangriffe, längerfristige Internet- oder Stromausfälle, Ausfälle oder wesentliche Änderungen der genutzten KI-Dienste (OpenAI, Groq) oder deren Zugangs- bzw. Nutzungsbedingungen sowie regulatorische Änderungen, die den Einsatz bestimmter KI-Modelle oder -Anbieter untersagen oder wesentlich einschränken (insbesondere aus dem EU AI Act, aus Datenschutzrecht oder aus Exportkontrollrecht).

(2) In solchen Fällen ist der Anbieter berechtigt, die Leistung um die Dauer des Hindernisses zzgl. einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben. Dauert das Hindernis länger als 30 Tage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag zu kündigen; bereits im Voraus geleistete Zahlungen werden anteilig zurückerstattet.


§ 16 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht (z. B. geänderte Rechtslage oder Rechtsprechung, neue Funktionen, geänderte Bedingungen von KI-Drittanbietern).

(2) Der Anbieter teilt Änderungen mindestens sechs (6) Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) mit und stellt sie deutlich dar.

(3) Änderungen, die den Kunden schlechterstellen, insbesondere Hauptleistungen oder das Verhältnis von Leistung und Preis betreffen, werden nur wirksam, wenn der Kunde ihnen ausdrücklich zustimmt (z. B. per Klick im Plugin). Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Änderungen, die den Kunden ausschließlich begünstigen oder rein sprachlicher Art sind, werden mit der Mitteilung wirksam.

(4) Stimmt der Kunde einer zustimmungsbedürftigen Änderung nicht zu, gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort. Der Anbieter kann ihn dann nach § 5 Abs. 2 ordentlich kündigen.


§ 17 Vertraulichkeit (nur bei unternehmerischer Nutzung)

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und ausschließlich zu Zwecken dieses Vertrags zu verwenden. Als vertraulich gelten alle als vertraulich gekennzeichneten Informationen sowie solche, deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.

(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertrags für einen Zeitraum von drei (3) Jahren fort.

(3) Ausgenommen sind Informationen, die
a) der empfangenden Partei bereits vor Erhalt bekannt waren,
b) der empfangenden Partei ohne Verpflichtung zur Vertraulichkeit von Dritten mitgeteilt wurden,
c) allgemein bekannt oder ohne Verschulden der empfangenden Partei allgemein bekannt geworden sind,
d) aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offenzulegen sind.


§ 18 Streitbeilegung

Verbraucherstreitbeilegung: Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


§ 19 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.

(2) Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an dessen Sitz zu verklagen.

(3) Abtretungsverbot: Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters an Dritte übertragen. § 354a HGB bleibt unberührt.

(4) Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB).

(5) Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder eine Regelungslücke enthalten, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt. Gleiches gilt bei Regelungslücken.

(6) Übertragung auf Dritte: Der Anbieter ist berechtigt, seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf einen Rechtsnachfolger (z. B. bei Umgründung oder Verkauf des Geschäftsbetriebs) zu übertragen. Er informiert den Kunden mindestens vier (4) Wochen vorher in Textform. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall ohne Angabe von Gründen zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen.


Version 1.3 — Stand: 24. September 2026


This is a courtesy translation. Only the German version is legally binding.

Terms and Conditions for ManaMail

Last updated: 24 September 2026


§ 1 Scope and contracting parties

(1) These General Terms and Conditions (hereinafter "Terms") apply to all contracts between Jonas Merlin Koschate (hereinafter "Provider") and the user (hereinafter "Customer") concerning the use of the software "ManaMail" (hereinafter "Extension") and all associated services, in particular the server and AI infrastructure provided by the Provider ("Proxy").

(2) A Customer within the meaning of these Terms is both a consumer (§ 13 BGB, German Civil Code) and a business (§ 14 BGB). If the Customer orders in the course of a commercial or independent professional activity, the Customer is obliged to state this when ordering. Without an express statement, the Customer is deemed to be a consumer.

(3) Deviating, conflicting or supplementary general terms and conditions of the Customer only become part of the contract if and to the extent that the Provider has expressly agreed to their validity in text form. This also applies if the Provider performs the service without reservation in the knowledge of deviating terms.

(4) Use of the Extension is permitted exclusively to persons who have reached the age of 18 and have full legal capacity.

(5) The contract language is German. The German language version of these Terms is authoritative; any translations are for information purposes only.


§ 2 Provider (legal notice)

The contracting party and provider of the Extension is:

Jonas Merlin Koschate
Karl-Kunger-Straße 57
12435 Berlin
Germany

Email: support@manamail.io

Small business within the meaning of § 19 UStG (German VAT Act). No VAT is shown.


§ 3 Description of services

(1) The Provider makes the Extension "ManaMail" available to the Customer as a browser extension for Google Chrome. The Extension offers functions for the automated processing of email content, calendar entries and other texts using artificial intelligence (hereinafter "AI").

(2) The specific scope of services, the available functions and any usage limits (e.g. usage balance) result from the product description current at the time the contract is concluded in the Extension, on the Provider's website and in the Chrome Web Store. To prevent abuse, the Provider may also limit the number of calls per day; these limits are well above normal use.

(3) To provide the AI functions, the Extension uses external AI providers (currently OpenAI, L.L.C. and Groq, Inc.) via the Provider's Proxy. The Customer does not need their own API access to these providers.

(4) The Provider may change the Extension during the term of the contract, in particular
a) change the AI models and third-party providers used,
b) extend or adapt the range of functions,
c) discontinue individual functions,
if there is a valid reason (e.g. technical development, loss or change of a third-party provider, security, changes in the law), the Customer incurs no additional costs and the Provider informs the Customer clearly and comprehensibly about the change. If a change impairs access to the Extension or its usability more than insignificantly, the Provider informs the Customer in good time beforehand in text form about the features and timing of the change and about the right of termination. The Customer may then terminate the contract free of charge within 30 days of receiving the information or – if later – of the change (§ 327r BGB).

(5) There is no entitlement to the use of a specific AI model, provider or model version.

(6) The Extension is provided as standard software. There is no entitlement to adaptation to individual requirements or to specific further developments. The Customer's statutory rights in the event of defects remain unaffected.

(7) Beta and test functions: The Provider may make individual functions available labelled as "Beta" or similar. The label indicates that the function is still being tested, may contain errors more frequently and may change. The statutory rights of consumers remain unaffected. Towards businesses, warranty for beta functions is excluded; liability is governed by § 14.


§ 4 Conclusion of contract

(1) The presentation of the Extension and the plans in the Extension, on the website and in the Chrome Web Store does not constitute a legally binding offer but an invitation to submit an offer.

(2) By selecting a plan and clicking the order button ("order with obligation to pay" or equivalent), the Customer submits a binding offer to conclude a contract of use.

(3) The Provider accepts the offer by sending an order confirmation in text form or by activating the ordered service. The contract is only concluded upon this acceptance.

(4) The contract text is stored by the Provider. The Customer receives the Terms in text form no later than with the order confirmation.

(5) Google Inc. or Google Ireland Ltd. does not become a contracting party through the download from the Chrome Web Store. The sole contracting party is the Provider.

(6) The Provider reserves the right to refuse the conclusion of the contract or the activation without giving reasons, in particular in the event of a justified suspicion of abusive use, incorrect information, repeated chargebacks or breaches of these Terms in the past.


§ 5 Prices, payment, small business regulation

(1) The prices shown in the Extension or on the website at the time of the order apply. All prices are final prices; no VAT is shown in accordance with § 19 UStG (small business regulation).

(2) Paid plans are offered as a monthly subscription. The subscription is extended by a further month each time unless it is cancelled with effect from the end of the current billing period. The Customer may cancel at any time with effect from the end of the current billing period. The Provider may terminate with one month's notice to the end of a billing period.

(3) Payment is made via the payment service provider offered during the ordering process (currently Stripe) and the payment methods available there. The respective terms of the payment service providers additionally apply.

(4) Invoices are provided exclusively in electronic form (PDF by email or download in the user account). The Customer agrees to receive invoices electronically.

(5) In the event of default in payment, the Provider is entitled to block access to the Extension until payment has been made in full. Further statutory claims, in particular to default interest and dunning costs, remain unaffected. The statutory default interest rate is 5 percentage points above the base rate for consumers and 9 percentage points above the base rate for businesses.

(6) For each return debit for which the Customer is responsible (e.g. due to insufficient funds), the Customer shall reimburse the costs actually incurred by the Provider as a result, in particular bank charges.

(7) Price changes: The Provider only changes prices for ongoing subscriptions with the Customer's consent. It communicates a planned change in text form at least six (6) weeks before it takes effect and asks for consent (e.g. by a click in the Extension). Silence does not constitute consent. If the Customer does not consent, the contract continues at the previous price; the Provider may then terminate it ordinarily under para. 2. The Provider passes on price reductions without consent.

(8) No refund upon cancellation by the Customer: If the Customer cancels ordinarily, fees already paid for the current billing period are not refunded (not even pro rata); the plan remains usable until its end. The consumer's right of withdrawal under § 7 remains unaffected.

(9) Set-off and retention (businesses only): A business Customer may only set off against claims of the Provider with undisputed or legally established counterclaims. A right of retention may only be exercised if the counterclaim is based on the same contractual relationship.


§ 5a Usage balance (Mana) and add-on packs

(1) The AI functions of the Extension are billed against a usage balance. In the Extension and in the Provider's communication this balance is called Mana; both terms mean the same thing. How much balance a function consumes and how much balance a plan includes is stated in the Extension.

(2) Monthly allowance: The balance included in the plan is made available anew at the beginning of each billing period. Any unused balance from the allowance expires at the end of the billing period; it is not carried over to the next period.

(3) Add-on packs: Customers with a paid plan can purchase additional usage allowance ("add-on packs"), at most two per billing period. Each add-on pack is valid for 30 days from purchase. The expiry date is shown before purchase.

(4) Order of consumption: Balance is consumed in the order of its expiry – the balance that expires first is used first.

(5) After the plan ends: If the paid plan ends, unused balance from add-on packs remains usable until its expiry date, for the functions of the free plan.

(6) Refund: The Provider refunds an add-on pack in full upon request until its expiry date if no balance from it has been used yet (e.g. by message to support@manamail.io). If two add-on packs were purchased in the same billing period, the first one is only refunded together with the one purchased later. If the Provider terminates the contract ordinarily (§ 5 para. 2) or for a reason for which the Customer is not responsible, it refunds the price of unused balance from add-on packs pro rata. Otherwise, balance is not a means of payment, is not transferable and is not paid out. The consumer's right of withdrawal under § 7 remains unaffected.

(7) Gifted balance: Balance that the Provider grants free of charge (e.g. as a thank-you for subscribing to the newsletter) does not expire at the end of the billing period. It remains available after unsubscribing from the newsletter or after a paid plan ends, until the account is deleted. Under para. 4 it is consumed after all balance that has an expiry date.

(8) Free balance: Balance that the Provider grants free of charge (e.g. in the free plan or as a thank-you for subscribing to the newsletter) is a voluntary service. There is no entitlement to it; the Provider may change the scope and conditions of future grants or discontinue them at any time.


§ 6 Term and termination

(1) The term depends on the selected plan (§ 5 para. 2).

(2) Terminations can be declared in text form (e.g. by email to support@manamail.io) or – if offered – via the corresponding function in the user account. Consumers additionally have the cancellation button pursuant to § 312k BGB at their disposal.

(3) The right of both parties to extraordinary termination for good cause remains unaffected. Good cause exists for the Provider in particular in the event of
a) a material breach of § 8 or § 9 of these Terms,
b) default in payment of more than 14 days despite a reminder, or repeated return debits,
c) abusive use of the AI functions within the meaning of § 9 para. 2,
d) circumvention of technical usage limits (in particular balance/rate limits),
e) blocking, shutdown or material change of the AI services used (OpenAI, Groq) if an equivalent replacement is not available with reasonable effort.

(4) If the Provider terminates extraordinarily for a reason for which the Customer is responsible, it refunds fees paid in advance for the period after the end of the contract pro rata, unless it sets them off against its own claims for damages. The Provider's claims for damages remain unaffected.

(5) If a paid plan ends, the Customer can continue to use the Extension on the free plan; the account remains in place. The account is deleted as soon as the Customer requests it (message to support@manamail.io), unless statutory retention obligations prevent this; details are set out in the privacy policy. Detected content (tasks, records, meeting transcripts) is stored by the Extension exclusively locally in the Customer's browser; it remains there until the Customer removes it or uninstalls the Extension.


§ 7 Right of withdrawal for consumers

Information on the right of withdrawal

Right of withdrawal

You have the right to withdraw from this contract within fourteen days without giving any reason.

The withdrawal period is fourteen days from the day of the conclusion of the contract.

To exercise your right of withdrawal, you must inform us

Jonas Merlin Koschate
Karl-Kunger-Straße 57
12435 Berlin
Email: support@manamail.io

of your decision to withdraw from this contract by means of a clear statement (e.g. a letter sent by post or an email). You may use the attached model withdrawal form, but this is not mandatory.

To meet the withdrawal deadline, it is sufficient for you to send your communication concerning your exercise of the right of withdrawal before the withdrawal period has expired.

Effects of withdrawal

If you withdraw from this contract, we shall reimburse to you all payments received from you without undue delay and in any event not later than fourteen days from the day on which we are informed about your decision to withdraw from this contract. We will carry out such reimbursement using the same means of payment as you used for the initial transaction, unless you have expressly agreed otherwise; in any event, you will not incur any fees as a result of such reimbursement.

If you requested to begin the performance of services during the withdrawal period, you shall pay us an amount which is in proportion to what has been provided until you have communicated to us your withdrawal from this contract, in comparison with the full coverage of the contract.

Expiry of the right of withdrawal

In the case of a contract for the provision of services, the right of withdrawal expires when we have fully performed the service and only began performance after you gave your express consent and at the same time confirmed your knowledge that you lose your right of withdrawal once we have fully performed the contract.

Note: The Provider only begins performance before the end of the withdrawal period if the Customer has expressly requested this during the ordering process. Without this request, activation only takes place after the withdrawal period has expired.

Calculating the value compensation: The total scope of the services provided for in the contract is the Mana allowance for the billing period (Starter 500 Mana, Smart 2,000 Mana), or, in the case of a top-up pack, its size (§ 5a). The services already provided are the Mana used up to the point at which the notice of withdrawal is received. The value compensation is therefore: Mana used, divided by the total scope, multiplied by the price paid. If no Mana has been used, no value compensation is due and the Customer receives the full amount back. The allowance for the billing period is used up first, followed by credit from top-up packs. The Provider calculates on the basis of consumption rather than time, because the contractual service is not provided evenly over the term but to the extent that the Customer uses Mana.

Model withdrawal form

(If you wish to withdraw from the contract, please complete and return this form.)

To
Jonas Merlin Koschate
Karl-Kunger-Straße 57
12435 Berlin
Email: support@manamail.io

I/We (*) hereby give notice that I/We (*) withdraw from my/our (*) contract for the provision of the following service (*):

Ordered on (*)/received on (*):
Name of consumer(s):
Address of consumer(s):
Signature of consumer(s) (only if this form is notified on paper):
Date:

(*) Delete as appropriate.


§ 8 Rights of use and licence

(1) For the term of the contract, the Provider grants the Customer a simple, non-exclusive, non-transferable, non-sublicensable right, revocable within the limits of these Terms, to use the Extension in accordance with these Terms.

(2) The following are not permitted in particular:
a) passing on, reselling, renting, lending, sublicensing or otherwise making the Extension or access data available to third parties, whether for a fee or free of charge,
b) the simultaneous use of a single user access by more than one person,
c) reverse engineering, decompiling, disassembling or otherwise converting the Extension into a generally readable form, unless this is mandatorily permitted by law (§ 69e UrhG, German Copyright Act),
d) circumventing technical protection measures, usage limits or rate limits,
e) use by automated scripts, bots, scrapers or comparable tools that go beyond the intended use,
f) use to build a competing product or to extract training data for own or third-party AI models,
g) removing, altering or obscuring copyright notices, trademarks or other identifying marks.

(3) All rights to the Extension, the source code, trademarks, logos, icons, graphic elements and other identifying marks remain with the Provider or its licensors. The Customer is granted exclusively the rights of use set out in this clause; otherwise, no express or implied intellectual property rights are transferred.

(4) In the event of a breach of paragraph 2, the Provider is entitled to block access immediately without prior notice and to terminate the contract extraordinarily. § 6 para. 4 applies accordingly. Claims for injunctive relief remain unaffected.

(5) User content: The Customer retains all rights to the content entered into the Extension or processed by the Extension. However, the Customer grants the Provider the simple, worldwide, free-of-charge right, limited to the duration of the processing, to reproduce, transmit and store this content exclusively for the purpose of performing the contract (in particular for the technical transmission to the AI providers and the output of the results).


§ 9 Obligations of the Customer, prohibited use, indemnification

(1) The Customer is obliged to keep their access data secret and to protect it from access by third parties. If the Customer becomes aware of misuse, they must inform the Provider without undue delay. The Customer is liable for actions carried out via their access to the extent that they are responsible for the misuse.

(2) The Customer undertakes not to use the Extension for the following purposes:
a) sending unsolicited mass emails (spam), chain letters or phishing,
b) processing content that violates applicable law (in particular insulting, defamatory, violence-glorifying, harmful to minors, copyright-infringing, trademark-infringing, anti-competitive or pornographic content),
c) processing special categories of personal data within the meaning of Art. 9 GDPR (e.g. health data, biometric data, information on ethnic origin, religious or philosophical beliefs, sexual orientation), unless a separate written agreement with the Provider exists,
d) processing data subject to professional secrecy (e.g. attorney-client or doctor-patient confidentiality, § 203 StGB) without an express separate agreement,
e) processing payment data, bank details, passwords, API keys, TANs, crypto wallet seeds or comparable access and security data,
f) automated attacks, penetration tests, load tests or security research against the Provider or third-party systems without the Provider's prior written consent,
g) processing content that violates the terms of use of the AI providers used (OpenAI, Groq),
h) uses classified as prohibited under the EU AI Act (Regulation (EU) 2024/1689) (Art. 5 AI Act), in particular social scoring, manipulative techniques, remote biometric identification without a legal basis,
i) circumventing usage limits by creating multiple accounts or using technical aids,
j) recording or transcribing conversations (in particular meetings) without informing all participants beforehand and obtaining their consent; secretly recording the non-public spoken word is a criminal offence in Germany under § 201 StGB (German Criminal Code).

(3) Responsibility for content and compliance: The Customer is solely responsible for all content entered into the Extension and for its lawful processing. In particular, the Customer ensures that they are entitled to process the data of third parties and that all necessary consents, information and legal bases are in place. Before every meeting recording, the Customer informs all participants about the recording as well as its transcription and AI analysis and obtains their consent; the Extension explicitly asks the Customer to confirm this before the first recording.

(4) Indemnification: If the Customer culpably breaches these Terms or the rights of third parties, in particular through the content they enter or process, they indemnify the Provider against the resulting claims of third parties. The indemnification covers the reasonable costs of legal defence (lawyers' and court fees at the statutory rate). The Provider informs the Customer of any claim without undue delay and gives them the opportunity to comment. Further claims for damages by the Provider remain unaffected.

(5) In the event of a justified suspicion of a breach of paragraph 2, the Provider is entitled to temporarily block access to the Extension without prior notice and to examine the allegations. If the suspicion is confirmed, the Provider may terminate the contract extraordinarily; § 6 para. 4 applies accordingly.

(6) Customers acting in business assure that the use takes place within the scope of their commercial or independent professional activity. The Customer bears the burden of proof that, contrary to their statement at the conclusion of the contract, they acted as a consumer.


§ 10 AI outputs – no warranty, no advice, no automated decision

(1) The Extension generates outputs using third-party AI models. It is an assistance system: its results are suggestions and – as with any generative AI – may be incorrect, incomplete, outdated or misleading ("hallucinations"). What is owed is an assistance system that corresponds to the usual standard of comparable AI assistants, not the accuracy of every single result.

(2) The Provider gives no guarantee for
a) the accuracy, completeness, timeliness, non-infringement of third-party rights, lawfulness, comprehensibility or quality of the AI outputs,
b) the suitability of the AI outputs for a particular purpose of the Customer,
c) appointments, deadlines, amounts, names, addresses, contract details or other data points extracted from emails, calendar entries or other texts,
d) automatically generated email replies, summaries, translations, classifications or recommendations for action,
e) the generation of always identical outputs for identical inputs (AI models generally work non-deterministically).

(3) Customer's duty to check: The Customer is obliged to check all AI outputs independently and carefully for accuracy, completeness and legal permissibility before using them – in particular before sending, passing them on to third parties, adopting them in business communication or using them for legal transactions. The Customer decides alone and on their own responsibility whether and in what form they adopt AI outputs.

(4) Liability for AI-related damage: For damage arising from the use of AI outputs – for example because appointments, deadlines or amounts were detected incorrectly or replies were worded inappropriately – the Provider is liable only in accordance with § 14. If the Customer used an AI output unchecked contrary to para. 3, this is attributed to them as contributory negligence (§ 254 BGB).

(5) No professional advice: The Extension does not replace legal, tax, medical, psychological, financial or other professional advice. AI-generated content does not constitute legal advice, tax advice, medical advice, financial advice or binding professional information. The Provider expressly does not provide any such advisory services.

(6) No automated decision within the meaning of Art. 22 GDPR: The Extension is designed as an assistance system. All outputs serve exclusively to prepare human decisions. The Customer ensures that no decisions based solely on automated processing within the meaning of Art. 22 GDPR are made. If the Extension is nevertheless used contrary to this intended purpose, the Customer bears sole responsibility.

(7) No entitlement to a specific quality: The quality of AI outputs may change at any time due to model changes, model updates or changes at third-party providers. There is no entitlement to a specific level of quality.


§ 11 Data processing and transfer to AI providers

(1) To provide the AI functions, content entered or selected by the Customer (e.g. email texts, calendar data, notes) is transmitted via the Provider's Proxy to external AI providers (currently OpenAI, L.L.C., USA, and Groq, Inc., USA) and processed there.

(2) The transfer to the USA takes place for OpenAI on the basis of the EU-US Data Privacy Framework (adequacy decision of the European Commission of 10 July 2023) and for Groq on the basis of the European Commission's Standard Contractual Clauses pursuant to Art. 46(2)(c) GDPR, which form part of the data processing agreement with Groq. For OpenAI, Standard Contractual Clauses additionally apply – and in the event that the adequacy decision ceases to apply.

(3) According to the current assurances of the AI providers mentioned, content transmitted via their API is not used to train the AI models. However, the Provider cannot give any warranty for the conduct of the third-party providers beyond its own obligations. Should these assurances change, the Provider will inform the Customer in an appropriate manner.

(4) Further information on the processing of personal data can be found in the separate privacy policy at https://manamail.io/datenschutz.

(5) Data processing on behalf of business users: If the Customer uses the Extension as a business and personal data of third parties is processed in the process, a data processing agreement pursuant to Art. 28 GDPR must in principle be concluded between the Customer (as controller) and the Provider (as processor). The Customer can request a corresponding template agreement from the Provider at support@manamail.io. The Customer is itself obliged to check whether such an agreement is required and to request it if necessary; until such an agreement has been concluded, the Customer uses the Extension at their own risk.

(6) The Customer is obliged, for their part, to comply with all data protection obligations towards persons whose data they enter into the Extension (in particular information obligations under Art. 13, 14 GDPR, legal bases, purpose limitation, data minimisation, retention periods).

(7) Usage data: The Provider processes technically necessary metadata (e.g. error logs, counters of calls per day) for error analysis and for detecting and limiting abuse. For statistics and further development it only uses anonymised data that do not allow conclusions about individual users or content. Details are set out in the privacy policy.


§ 12 Availability

(1) The Provider endeavours to provide the Extension and the Proxy with the highest possible availability. A specific availability, uninterrupted usability or a specific response time is expressly not assured and not owed.

(2) The Provider reserves the right to make the Extension temporarily unavailable or only available to a limited extent for maintenance purposes. Where possible, the Provider will carry out planned maintenance outside the usual times of use.

(3) The Provider is not responsible for disruptions outside its sphere of influence (e.g. outages of the internet, of the Chrome Web Store or of the Customer's internet access). If AI providers used (in particular OpenAI and Groq) fail or change their terms or prices, the Provider endeavours to replace affected functions promptly with alternative providers or models.

(4) The statutory rights of consumers in the event of outages remain unaffected. Towards businesses: there is no claim to a refund or reduction for outages totalling less than 48 hours per calendar month; for longer outages for which the Provider is responsible, the business receives a pro-rata refund or credit upon request in text form; further claims are governed by § 14.


§ 13 Warranty

(1) The statutory warranty rights apply unless otherwise stipulated in these Terms. In particular, the provisions of §§ 327 et seq. BGB (digital products) apply to consumers.

(2) There is no defect if
a) the Customer does not provide the system environment presupposed by the contract (current version of Google Chrome, active internet connection, supported operating systems),
b) the impairment is attributable to changes made by the Customer or third parties commissioned by the Customer to the Extension, its configuration or the system environment,
c) a single AI result is incorrect, but the Extension otherwise corresponds to the characteristics described in § 10 para. 1.

(3) Limitation period for businesses: For businesses, the limitation period for warranty claims is twelve (12) months from the statutory commencement of the limitation period. This does not apply in cases of intentional or grossly negligent breach of duty, injury to life, body or health, fraudulent concealment of a defect or the assumption of a guarantee or procurement risk. The statutory limitation periods apply to consumers.

(4) Duty to give notice of defects (businesses only): Businesses must give notice of obvious defects in text form within two (2) weeks of the Extension or the respective function being made available; otherwise, warranty claims for these defects are excluded. § 377 HGB (German Commercial Code) otherwise remains unaffected.


§ 14 Liability

(1) The Provider is liable without limitation
a) in the event of intent and gross negligence,
b) for culpable injury to life, body or health,
c) in accordance with the mandatory provisions of the German Product Liability Act,
d) to the extent of a guarantee or procurement risk expressly assumed by the Provider in text form.

(2) In the event of a slightly negligent breach of a material contractual obligation (cardinal obligation), liability is limited in amount to the damage foreseeable and typical for the contract at the time of conclusion of the contract. Material contractual obligations are those whose fulfilment makes the proper performance of the contract possible in the first place and on whose observance the Customer may regularly rely.

(3) Otherwise, the Provider's liability for slightly negligent breaches of duty is excluded.

(4) Maximum liability towards businesses: Except in the cases of paragraph 1, the Provider's liability towards businesses for all damage per contract year is limited to the amount the Customer paid to the Provider in the twelve (12) months before the event giving rise to the damage, but no more than EUR 1,000.00. For contracts that have not yet existed for 12 months at the time of the damage, the cap is determined on the basis of the amount paid up to that point.

(5) Excluded types of damage: Insofar as the Provider's liability is limited or excluded under the preceding paragraphs, this also applies in particular to liability for loss of profit, lost savings, indirect damage, consequential damage, reputational damage, damage due to business interruption, data loss or data recovery costs. These limitations do not apply in the cases of paragraph 1.

(6) Data backup: The Provider is only liable for data loss to the extent that the damage would also have occurred if the Customer had backed up the data properly and in accordance with the state of the art. The Customer is obliged to ensure regular backups of their data themselves.

(7) Preclusion period (businesses only): Claims for damages by a business Customer must be asserted against the Provider in text form within six (6) months of becoming aware of the damage and the circumstances causing the damage, but no later than twelve (12) months after the event giving rise to the damage; otherwise, they are excluded. Paragraph 1 remains unaffected.

(8) The above limitations of liability also apply mutatis mutandis in favour of the Provider's employees, representatives and vicarious agents.

(9) For AI outputs, § 10 paras. 3 and 4 apply in addition.

(10) The above provisions do not entail a change in the burden of proof to the detriment of the Customer.


§ 15 Force majeure

(1) The Provider is not liable for delays or outages caused by force majeure or by other events for which it is not responsible and that make the provision of services significantly more difficult or impossible. These include in particular strikes, lockouts, official or judicial orders, embargoes, natural disasters, pandemics, war, terrorist attacks, cyber attacks, long-term internet or power outages, outages or material changes of the AI services used (OpenAI, Groq) or their access or usage conditions, as well as regulatory changes that prohibit or significantly restrict the use of certain AI models or providers (in particular under the EU AI Act, data protection law or export control law).

(2) In such cases, the Provider is entitled to postpone the service by the duration of the impediment plus a reasonable start-up period. If the impediment lasts longer than 30 days, both parties are entitled to terminate the contract; payments made in advance will be refunded pro rata.


§ 16 Changes to these Terms

(1) The Provider may amend these Terms with effect for the future if there is an objective reason (e.g. changes in the law or case law, new functions, changed terms of AI third-party providers).

(2) The Provider communicates changes in text form (e.g. by email) at least six (6) weeks before they are planned to take effect and presents them clearly.

(3) Changes that put the Customer in a worse position, in particular those concerning main services or the relationship between service and price, only take effect if the Customer expressly consents to them (e.g. by a click in the Extension). Silence does not constitute consent. Changes that exclusively benefit the Customer or are purely linguistic take effect upon notification.

(4) If the Customer does not consent to a change requiring consent, the contract continues under the previous conditions. The Provider may then terminate it ordinarily under § 5 para. 2.


§ 17 Confidentiality (business use only)

(1) The parties undertake to keep secret all confidential information of the other party obtained in the course of initiating and performing the contract and to use it exclusively for the purposes of this contract. Confidential information includes all information marked as confidential as well as information whose confidentiality results from the circumstances.

(2) This obligation continues to apply for a period of three (3) years after the end of the contract.

(3) Excluded is information that
a) was already known to the receiving party before receipt,
b) was communicated to the receiving party by third parties without an obligation of confidentiality,
c) is generally known or has become generally known through no fault of the receiving party,
d) must be disclosed on the basis of a statutory or official order.


§ 18 Dispute resolution

Consumer dispute resolution: The Provider is neither obliged nor willing to take part in dispute resolution proceedings before a consumer arbitration board.


§ 19 Final provisions

(1) The law of the Federal Republic of Germany applies, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods. For consumers habitually resident in another EU Member State, the mandatory consumer protection provisions of that state remain unaffected.

(2) If the Customer is a merchant within the meaning of the German Commercial Code, a legal entity under public law or a special fund under public law, the exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from or in connection with this contract is the Provider's registered place of business. The Provider is also entitled to sue the Customer at the Customer's place of business.

(3) Prohibition of assignment: The Customer may only transfer rights and obligations under this contract to third parties with the Provider's prior written consent. § 354a HGB remains unaffected.

(4) Individual agreements between the parties take precedence over these Terms (§ 305b BGB).

(5) Severability clause: Should a provision of these Terms be or become invalid in whole or in part or contain a regulatory gap, the validity of the remaining provisions remains unaffected. The invalid provision shall be replaced by a valid one that comes closest to what was intended economically. The same applies to regulatory gaps.

(6) Transfer to third parties: The Provider is entitled to transfer its rights and obligations under this contract in whole or in part to a legal successor (e.g. in the event of a reorganisation or sale of the business). It informs the Customer in text form at least four (4) weeks in advance. In this case, the Customer may terminate the contract without giving reasons with effect from the time of the transfer.


Version 1.3 — Last updated: 24 September 2026